Paddeln auf der Oberen Nahe

Ein genialer Paddeltag ist zu Ende!

174 cm Wasser auf der Oberen Nahe und keinen Schwimmer… nur einen platten linken Hinterreifen.

Es ging 16km von Heimbach nach Enzweiler.

ObereNahe

Petrus war uns auch – mehr oder weniger- hold… so gut wie kein Regen!

Wobei: RAIN IS LIQUID SUNSHINE!!!!

Und der Abschluss beim Minipli-Man in der Kama mit Spießbraten hat alles getoppt!

Obere Nahe 20141220

 

Doppelpaddel Entscheidungshilfe

Bei uns im Verein haben sich mittlerweile einige Kajakfahrer eingeschlichen und ein Stechpaddel hilft hier nicht weiter.
Man denkt, ein Doppelpaddel zu kaufen ist nicht so schwer, aber es gibt kaum etwas, bei dem man eine solche Anzahl an Randbedingungen abzuwägen hat.

Paddelstil
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen steilem und flachem Paddelstil. Wildwasserfahrer und Wettkamfpaddler paddeln eigentlich immer steil, Tourenpaddler meist flach.
Je nach Paddelstil gibt es unterschiedliche Anforderungen an das Paddel. Tourenpaddler wollen ein Paddel mit wenig Kraftaufwand nutzen, da sie das Paddel den ganzen Tag bewegen müssen. Wildwasserfahrer benötigen maximale Kontrolle und Kraft.

Gewicht
Das Gewicht des Paddels ist vorwiegend bei längeren Touren relevant. Leichte Karbonpaddel gibt es ab ca. 600g. Wenn man stattdessen ein doppelt so schweres Alupaddel tausende Male am Tag heben muss, bemerkt man den Unterschied.
Zudem sind leichtere Paddel „feinfühliger“.
Das Gewicht ergibt sich vor allem aus dem Material des Paddels.

Material
Das Material entscheidet vorwiegend über das Gewicht, Haltbarkeit und die Fahreigenschaften des Paddels.
Hier muss man nochmals zwischen Schaft und Blatt unterscheiden.
Schaft

Kunststoff: Nur die ganz billigen Paddel sind aus Kunststoff. Nicht sehr belastbar und verbiegen sich unter Last.
Alu: Günstig, mittelschwer, haltbar, kalt an den Händen. Wird vorwiegend von Verleihern und Anfängern genutzt.
GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff): Leicht, recht steif, teurer als Alu. Meist guter Kompromiss zwischen Gewicht und Preis.
Karbon: Sehr leicht und sehr steif. Es überträgt die Kraft sehr direkt ans Wasser, kann aber die Gelenke höher belasten. Sehr teuer.
Holz: Holzpaddel können sehr gut sein. Leicht, nicht zu steif, warm und schön. Allerdings auch teuer.

Blatt

PVC: Wiederum billig aber nicht sehr bruchfest
PU: PU Schaum ist relativ dick, schwer und weich, bricht aber nicht
Polyamid: Steif, leicht, stabil und recht günstig
GFK und Karbon: Sehr steif, stabil, leicht und teuer. Karbon kann im harten Wildwassereinsatz schneller brechen.
Holz: Gute Holzblätter erfüllen auch alle Eigenschaften und sind ebenfalls teuer.

Länge
Paddelstil: Der flache Paddelstil erfordert längere Paddel als der steile Paddelstil. Wildwasserfahrer bevorzugen mittlerweile kurze Paddel <2m.
Körpergröße: Große Menschen benötigen längere Paddel als kleine Menschen.
Es gibt noch eine Regel für Tourenpaddel , dass man es mit ausgestrecktem Arm noch mit den Fingern umfassen können muss. Normalerweise sind Tourenpaddel zwischen 210cm bis 240cm lang.
Bootsbreite: Breitere Boote, z.B 2-er Kajaks benötigen ebenfalls längere Paddel, da der Weg zum Wasser weiter ist.

Blattform
Heute sind die meisten Paddelblätter asymmetrisch aufgebaut. Dadurch werden die Kräfte im Wasser gleichmäßig verteilt.

Verschränkung
Früher waren die Paddelblätter meist mit 90° verschränkt. Mittlerweile gibt es das ganze Spektrum zwischen 0° und 90°. Üblich sind meist 30°-60°. Hier muss man auch herausfinden, welche Verschränkung dem eigenen Paddelstil liegt.
Es gibt auch Paddel mit variabler Verschränkung. Weniger Verschränkung belastet das Handgelenk weniger. Höhere Verschränkung ist bei Gegenwind hilfreich, da das obere Paddel nicht voll im Wind steht.

Teilbar
Wenn der Paddelschaft teilbar ist, hat dies vor allem Vorteile beim Transport. Ein 240cm Paddel passt vielleicht nicht mehr in den Kleinwagen, geteilt ist das gar kein Problem mehr. Allerdings ist eine Teilung auch immer ein Schwachpunkt am Paddelschaft. Es sollte kein Dreck in die Schnittstelle kommen.

Variable Länge
Einige Paddel bieten eine variable Längeneinstellung an. Je nach Einsatzzweck und Windstärke kann man hier die Länge anpassen. Hier muss man wiederum zwischen Nutzen und Kosten entscheiden. Eine Längenverstellung ist teurer und auch hier kann die Schnittstelle am Schaft zur Problemstelle werden.

Ergoschaft
Paddel mit Ergoschaft haben einen Knick im Schaft, um ein abknicken des Handgelenks zu vermeiden. Wer bei geradem Schaft Probleme mit dem Handgelenk bekommt, sollte einen Ergoschaft probieren. Allerdings sind diese Paddel immer noch eine ganze Ecke teurer als mit geradem Schaft.

Preis
Aus allen vorherigen Randbedingungen ergibt sich der Preis eines Doppelpaddels. Zwischen €50 und €500 ist alles dabei. Um so leichter und variabler, um so teurer wird es auch.

Hier sind ein paar hilfreiche Links von denen auch ein Teil der Informationen stammt:
http://www.kanumagazin.de/test-technik/kaufberatung/kaufberatung-doppelpaddel/

http://www.roguepaddler.com/choose2.htm

Infos zur Paddeltechnik gibt es z.B. hier:

http://ger.kayakpaddling.net/?go
http://www.uwetemmler.de/html_output/index2.html

Abpaddeln 2014

Am 4. Oktober fand unser jährlicher Saisonabschluss statt:  das Abpaddeln.

Es war ein herrlicher warmer und sonniger Herbstag. Wir waren auf der Lahn. Die ist zwar eher lahm, aber trotzdem war es ein super Tag auf dem Wasser.

Zum Abschluss gab es noch Pizza und Bierchen.

Abpaddeln 2014

 

Familientour 2014

Die Familientour ging dieses Jahr nach Frankreich. Auf dem Campingplatz in Villersexel direkt am Ognon verbrachten wir einige großertige Tage.

Das Wetter war perfekt, der Campingplatz super und gepaddelt sind wir auch an allen drei Tagen.

Allen Teilnehmern hat es wieder Spaß gemacht. Man freut sich schon auf die nächste Tour.

 

Familientour 2014

 

Training auf dem Lech

Wir waren vom 28.5-1.6 in Landsberg am Lech. Es war eine gemischte Gruppe mit Kajaks und 1er Kanadiern.

Donnerstag und Samstag waren wir mit Trainer auf dem Lech.

Donnerstag zeigte uns Dieter aus Erlangen wie man sein Boot im Griff hat. Wir waren lange auf dem Wasser und übten Mittags am Wehr in Landsberg und sind später noch eine Tour auf dem Lech gefahren.

Freitag waren einige auf der Lützauer Schleife unterwegs. Dies ist einer der letzen unberührten Bereiche auf dem deutschen Lech. Der Rest von uns war shoppen, Eis essen oder lag mit Magen-Darm Infekt im Zelt.

Samstags übernahm Klaus Mumm das Training und gab uns noch einige nützliche Tipps. Außerdem gab es ein ausgiebiges Kentertraining im kalten Fluss.

Es war ein rundum gelungenes langes Wochenende im Boot.

Lechtour 2014

 

 

Anpaddeln

Am 3. Mai fand unser jährliches Anpaddeln statt. Treffpunkt war 11Uhr in Meisenheim. Auf dem Glan ging es dann bis Odernheim.

Das Wehr in Rehborn sind wir zwar nicht gefahren, aber tragen mussten wir die Boote zum Glück auch nicht.

Anfangs war es noch frisch, aber später wurde es ein sonniger Tag und wir konnten sogar noch Eis essen gehen.

Anpaddeln

 

Die Webseite wurde neu aufgesetzt

Ein Update der Webseite war dringend nötig. Die neue Seite hat einige Vorteile:

  • Wir sind auf dem aktuellen technischen Stand, auch zum Thema Sicherheit
  • Die Seite funktioniert auch auf Tablet und Handy. Kein Flash mehr und das Layout passt sich automatisch an.
  • Das Login funktioniert wieder und alle Benutzer mit Login könnten jetzt auch recht einfach einen Artikel posten.
  • Man kann Kommentare zu den Posts unter „Aktuelles“ abgeben.
  • Die zukünftige Pflege und Updates der Webseite sind wieder möglich.

Familientour 2013

2013  ging unsere Familientour wieder an die Sauer nach Bollendorf.

Das Wetter war besser als vorhergesagt und wir konnten ein paar schöne Tage erleben.

Nur der Freitag war zu feucht zum Paddeln und dann ging es für die meisten Familien ins Schwimmbad.

Die Kinder hatten wie immer ihren Spaß und deshalb war es für die Eltern auch ganz entspannt 🙂

 

Familientour 2013

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Kanu und Kajak fahren