Mitgliederwochenende 2016 in Boos

Unser jährliches Wochenende mit Mitgliederversammlung  fand wieder in Boos statt.

Dieses Jahr wurde der Vorstand neu gewählt. Wir haben mit Volker Levigion einen neuen 1. Vorsitzenden.  Vielen Dank an den bisherigen 1. Vorsitzenden Knut Keuper, der uns die letzten Jahre erfolgreich vertreten hat. Zudem gibt es einen neuen Zeugwart mit Christian Rätz.

Am Raclette kamen wir nicht vorbei. Mit doppelt Käse, da zweimal eingekauft wurde 😉

Wie immer war das Wochenende ein Erfolg.

Mitgliederwochenende in Boos 2016

Familientour 2015

Unsere Familientour ging dieses Jahr nach langer Zeit wieder an den Regen in Bayern.

Wir hatten unglaublich gutes Wetter und einen perfekten Zeltplatz unter Bäumen.

Es wird auch langsam eng: Wir hatten fast so viele Kajaks wie Kanadier dabei. Wenn das so weitergeht…

Schaut Euch die Bilder an. Es war einfach Top. Nur das Bärenloch konnten wir wegen des Wasserstands nicht fahren. Schade Schade, aber dafür wurde fleißig geübt.

Familientour 2015

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Saalach 2015

Knut, Christian und Thorsten waren vom 30.4 – 3.5 auf der Saalach und Kössener Ache unterwegs.

Am ersten Tag ging es auf der Saalach von Reith nach Schneitzelreuth. Das ist eine sehr schöne Strecke mit WW I -II. An diesem Tag war der Wasserstand noch niedrig genug, um Kehrwasser und Technik zu üben.

Am zweiten Tag sind wir zweimal die Entenlochklamm auf der Kössener Ache gefahren. Da es die ganze Nacht regnete war der Wasserstand an diesem Tag schon höher. Knut und Christian sind Nachmittags noch die Saalach von Au bis Reith gefahren. Diese Strecke hat Abschnitte mit WW III. Das kleine Video zeigt wie viel Wasser auf dem Fluss war.

Am Sonntag sind wir vor der Heimfahrt nochmals die Strecke des ersten Tages gefahren. Da der Wasserstand jetzt wesentlich höher war, gab es einen schnellen Ritt auf der Welle.

Saalach 2015

 

Anpaddeln 2015

Unser Anpaddeln fand  am 11.4 auf der Nahe statt. Es ging von Martinstein bis Staudernheim. Dazwischen liegen 13 Flusskilometer und vier Wehre. Alle sind ein kleines Wehr gefahren und keiner ist gekentert.

Das Wetter war typisch April. Sonne, Wind und Regen wechselten sich ab.

Zum Abschluss gab es noch Kaffee und ein dickes Eis.

Anpaddeln 2015

 

Paddeln auf der Oberen Nahe

Ein genialer Paddeltag ist zu Ende!

174 cm Wasser auf der Oberen Nahe und keinen Schwimmer… nur einen platten linken Hinterreifen.

Es ging 16km von Heimbach nach Enzweiler.

ObereNahe

Petrus war uns auch – mehr oder weniger- hold… so gut wie kein Regen!

Wobei: RAIN IS LIQUID SUNSHINE!!!!

Und der Abschluss beim Minipli-Man in der Kama mit Spießbraten hat alles getoppt!

Obere Nahe 20141220

 

Doppelpaddel Entscheidungshilfe

Bei uns im Verein haben sich mittlerweile einige Kajakfahrer eingeschlichen und ein Stechpaddel hilft hier nicht weiter.
Man denkt, ein Doppelpaddel zu kaufen ist nicht so schwer, aber es gibt kaum etwas, bei dem man eine solche Anzahl an Randbedingungen abzuwägen hat.

Paddelstil
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen steilem und flachem Paddelstil. Wildwasserfahrer und Wettkamfpaddler paddeln eigentlich immer steil, Tourenpaddler meist flach.
Je nach Paddelstil gibt es unterschiedliche Anforderungen an das Paddel. Tourenpaddler wollen ein Paddel mit wenig Kraftaufwand nutzen, da sie das Paddel den ganzen Tag bewegen müssen. Wildwasserfahrer benötigen maximale Kontrolle und Kraft.

Gewicht
Das Gewicht des Paddels ist vorwiegend bei längeren Touren relevant. Leichte Karbonpaddel gibt es ab ca. 600g. Wenn man stattdessen ein doppelt so schweres Alupaddel tausende Male am Tag heben muss, bemerkt man den Unterschied.
Zudem sind leichtere Paddel „feinfühliger“.
Das Gewicht ergibt sich vor allem aus dem Material des Paddels.

Material
Das Material entscheidet vorwiegend über das Gewicht, Haltbarkeit und die Fahreigenschaften des Paddels.
Hier muss man nochmals zwischen Schaft und Blatt unterscheiden.
Schaft

Kunststoff: Nur die ganz billigen Paddel sind aus Kunststoff. Nicht sehr belastbar und verbiegen sich unter Last.
Alu: Günstig, mittelschwer, haltbar, kalt an den Händen. Wird vorwiegend von Verleihern und Anfängern genutzt.
GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff): Leicht, recht steif, teurer als Alu. Meist guter Kompromiss zwischen Gewicht und Preis.
Karbon: Sehr leicht und sehr steif. Es überträgt die Kraft sehr direkt ans Wasser, kann aber die Gelenke höher belasten. Sehr teuer.
Holz: Holzpaddel können sehr gut sein. Leicht, nicht zu steif, warm und schön. Allerdings auch teuer.

Blatt

PVC: Wiederum billig aber nicht sehr bruchfest
PU: PU Schaum ist relativ dick, schwer und weich, bricht aber nicht
Polyamid: Steif, leicht, stabil und recht günstig
GFK und Karbon: Sehr steif, stabil, leicht und teuer. Karbon kann im harten Wildwassereinsatz schneller brechen.
Holz: Gute Holzblätter erfüllen auch alle Eigenschaften und sind ebenfalls teuer.

Länge
Paddelstil: Der flache Paddelstil erfordert längere Paddel als der steile Paddelstil. Wildwasserfahrer bevorzugen mittlerweile kurze Paddel <2m.
Körpergröße: Große Menschen benötigen längere Paddel als kleine Menschen.
Es gibt noch eine Regel für Tourenpaddel , dass man es mit ausgestrecktem Arm noch mit den Fingern umfassen können muss. Normalerweise sind Tourenpaddel zwischen 210cm bis 240cm lang.
Bootsbreite: Breitere Boote, z.B 2-er Kajaks benötigen ebenfalls längere Paddel, da der Weg zum Wasser weiter ist.

Blattform
Heute sind die meisten Paddelblätter asymmetrisch aufgebaut. Dadurch werden die Kräfte im Wasser gleichmäßig verteilt.

Verschränkung
Früher waren die Paddelblätter meist mit 90° verschränkt. Mittlerweile gibt es das ganze Spektrum zwischen 0° und 90°. Üblich sind meist 30°-60°. Hier muss man auch herausfinden, welche Verschränkung dem eigenen Paddelstil liegt.
Es gibt auch Paddel mit variabler Verschränkung. Weniger Verschränkung belastet das Handgelenk weniger. Höhere Verschränkung ist bei Gegenwind hilfreich, da das obere Paddel nicht voll im Wind steht.

Teilbar
Wenn der Paddelschaft teilbar ist, hat dies vor allem Vorteile beim Transport. Ein 240cm Paddel passt vielleicht nicht mehr in den Kleinwagen, geteilt ist das gar kein Problem mehr. Allerdings ist eine Teilung auch immer ein Schwachpunkt am Paddelschaft. Es sollte kein Dreck in die Schnittstelle kommen.

Variable Länge
Einige Paddel bieten eine variable Längeneinstellung an. Je nach Einsatzzweck und Windstärke kann man hier die Länge anpassen. Hier muss man wiederum zwischen Nutzen und Kosten entscheiden. Eine Längenverstellung ist teurer und auch hier kann die Schnittstelle am Schaft zur Problemstelle werden.

Ergoschaft
Paddel mit Ergoschaft haben einen Knick im Schaft, um ein abknicken des Handgelenks zu vermeiden. Wer bei geradem Schaft Probleme mit dem Handgelenk bekommt, sollte einen Ergoschaft probieren. Allerdings sind diese Paddel immer noch eine ganze Ecke teurer als mit geradem Schaft.

Preis
Aus allen vorherigen Randbedingungen ergibt sich der Preis eines Doppelpaddels. Zwischen €50 und €500 ist alles dabei. Um so leichter und variabler, um so teurer wird es auch.

Hier sind ein paar hilfreiche Links von denen auch ein Teil der Informationen stammt:
http://www.kanumagazin.de/test-technik/kaufberatung/kaufberatung-doppelpaddel/

http://www.roguepaddler.com/choose2.htm

Infos zur Paddeltechnik gibt es z.B. hier:

http://ger.kayakpaddling.net/?go
http://www.uwetemmler.de/html_output/index2.html

Abpaddeln 2014

Am 4. Oktober fand unser jährlicher Saisonabschluss statt:  das Abpaddeln.

Es war ein herrlicher warmer und sonniger Herbstag. Wir waren auf der Lahn. Die ist zwar eher lahm, aber trotzdem war es ein super Tag auf dem Wasser.

Zum Abschluss gab es noch Pizza und Bierchen.

Abpaddeln 2014

 

Kanu und Kajak fahren